FAQ

Wie setzen sich die Preise zusammen?

Zwei Posten sind für die Preiskalkulation besonders entscheidend.

Die Honorare für meine Arbeitszeit als Fotograf, sowie aller Menschen, die mir ggf. zuarbeiten. Das schließt natürlich unsere geschäftlichen und privaten Unkosten, sowie Zeiten für Bearbeitung, Anfahrten, vorangehende Kundengespräche, Marketing, Akquise, usw. ein.

Der zweite gewichtige Punkt sind die Nutzungsrechte. Für meine Geschäftskunden habe ich mich für ein Modell entschieden, bei dem die werblichen Nutzungsrechte räumlich, zeitlich und inhaltlich uneingeschränkt übertragen werden. Das ist in der Anschaffung zwar augenscheinlich teurer, dafür einmalig.
Alternativ könnte ich für jede einzelne Nutzung separat eine Nutzungsgebühr erheben, was sehr schnell den Rahmen des erstgenannten Modells sprengen kann.

Warum werden Anzahlung, Vorkasse und Stornogebühr erhoben?

Sehr knapp ausgedrückt: Aus Erfahrung. – Folgend etwas ausführlicher:

Die Anzahlung in Höhe von 50 % ist innerhalb von 7 Tagen nach verbindlicher Auftragsvergabe fällig und dient Ihnen als Erinnerung an den gemeinsamen Termin, sowie mir als Absicherung, falls Sie diesen nicht einhalten können oder möchten.

Die Zahlung der Rechnung ist dann innerhalb von 14 Tagen nach Anfertigung, jedoch vor Lieferung der Aufnahmen fällig und soll daran erinnern, dass eine Leistung erbracht wurde, die es verdient, belohnt zu werden. Leider kam es in der Vergangenheit gern einmal vor, dass nach vollständig erbrachter Leistung die Zahlung der Rechnung “vergessen” wurde.

Die Stornogebühr (also die Einbehaltung der Anzahlung) wird fällig, wenn ein verbindlich gegebener Auftrag weniger als 14 Tage vorm Fototermin abgesagt wird.
Die Gebühr soll dafür sorgen, dass Sie sich Ihrer Auftragsvergabe sicher sind und diese definitiv vornehmen können und wollen. Als Einzelunternehmer, das werden Sie sicher verstehen, bin ich nicht bereit, das Risiko für die Unwägbarkeiten meiner Auftraggeber zu tragen.
Ferner ist dies ebenso eine Frage der sozialen Verantwortung. Schließlich kann nicht garantiert werden, so kurzfristig einen vergleichbaren Auftrag als Ersatz zu gewinnen. Dennoch müssen Rechnungen bezahlt werden, an denen möglicherweise nicht nur die eigene, sondern auch die Existenz anderer Menschen geknüpft ist.

Aus den genannten Gründen ist dieser Punkt auch nicht verhandelbar.

Was ist ein tfp-Shooting?

Der Begriff tfp ist ursprünglich die Abkürzung für „time for prints“. Heute, im digitalen Zeitalter, hat sich jedoch „time for pictures“ durchgesetzt. Eins zu eins übersetzt bedeutet das „Zeit für Bilder“ und heißt im Klartext nichts anderes, als dass sich ein Modell Zeit für den Fotografen nimmt und im Gegenzug mit den gemachten Aufnahmen entlohnt wird.

Dazu gibt es nicht selten eine vertragliche Vereinbarung, die die anschließenden Nutzungsrechte der jeweiligen Parteien festlegt. Im Regelfall darf das Modell die Aufnahmen anschließend sowohl für die persönliche Eigenwerbung wie beispielsweise Model-Sedcards, als auch für sämtliche private Zwecke verwenden. Der Fotograf wiederum nutzt die Bilder ebenfalls für seine Eigenwerbung, z.B. auf Websites, Flyern, Visitenkarten und anderen Medien.
Zumeist ist jedoch die direkte kommerzielle Nutzung, also der Verkauf der Fotos ausgeschlossen. Die Bilder dürfen also nicht ohne Weiteres an journalistische Medien, Bildagenturen o.ä., geschweige an Plattformen aus der Erotikbranche weitergegeben und vertrieben werden.

Ein tfp-Shooting dient in erster Linie dazu, die Portfolios der beiden Parteien zu erweitern und auszubauen. Sie stellen Gelegenheiten dar, sich zu entwickeln und zu verbessern und damit seinen persönlichen und geschäftlichen Marktwert zu erhöhen.

Warum sind einige Shootings kostenlos, andere nicht?

Bei diesen „kostenlosen“ Shootings handelt es sich um die vorgenannten tfp-Shootings. Sind also eigentlich gar nicht kostenlos.

Die Antwort auf die Frage ist aber sehr einfach: Es hängt davon ab, wer wen bittet.

Frage ich nach einem Modell (z.B. in einem Internetforum) oder spreche jemanden direkt an und es sagt zu, so findet ein Shooting statt. Dafür nehme ich natürlich Zeit des Modells in Anspruch. Als Ausgleich bezahle ich es mit den gemachten Bildern, die ich aussuche. Dabei hat es auch nur ein sehr eingeschränktes Mitspracherecht, welche Bilder in meiner Eigenwerbung veröffentlicht werden.

Wird hingegen ein Shooting von einem Modell bei mir angefragt, so nimmt es im Gegenzug meine Zeit in Anspruch. Und nicht nur für das Shooting selbst (zw. ein und vier Stunden), sondern auch für dessen Nachbearbeitung (bis zu vier Stunden). Diese Zeit lasse ich mir dann schließlich monetär bezahlen. Dafür werden die Bilder schließlich auch nicht fotografenseitig veröffentlicht.

Warum finden Shootings ausschließlich mit Vertrag statt?

Ganz einfach. Weil ich immer wieder feststellen muss, dass ein freundlicher und höflicher Umgang nicht jedes Mal möglich ist.

Es kann von Zeit zu Zeit vorkommen, dass einem der beiden Shootingteilnehmer etwas im Nachhinein missfällt (häufig betrifft dies Urheber- oder Persönlichkeitsrechte sowie unbezahlte Rechnungen). Das an sich ist nicht schlimm, wenn jedoch einer von beiden nicht gewillt ist, einen respektvollen und konstruktiv erarbeiteten Konsens anzustreben, läuft es oft auf eine juristische Auseinandersetzung hinaus. Hierfür sind dann leider vorab gefertigte Schriftstücke unentbehrlich.

Werden auch Hochzeitsbilder angeboten?

Nein.

Zwar habe ich in der Vergangenheit einige Hochzeiten fotografisch begleitet, mich aber inzwischen dazu entschlossen, zukünftig Abstand davon zu nehmen. Da der Bund für’s Leben nicht nur für das Brautpaar mit sehr großer Verantwortung verbunden ist, überlasse ich dieses Feld Kollegen, die darauf spezialisiert sind. Sie wissen ganz genau, welche Fragen sie vorneweg stellen müssen, sind auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet, sind permanent für die besonderen Augenblicke aufmerksam, kommen nicht selten zu zweit und bieten darüber hinaus noch zusätzliche Leistungen wie Abzüge, Bücher, Karten und andere schöne Dinge.

Ich unterstütze Sie jedoch gern bei der Suche nach einem Fotografen.

Lohnt es sich, Facebook-Fan zu werden?

Natürlich! Insbesondere im Privatkundenbereich gibt es hin und wieder Rabattangebote, die Sie nur als Fan auf Ihrer Pinnwand angezeigt bekommen und überdies nur als solcher in den Genuss dieser Angebote kommen. Außerdem sind die Fotogalerien auf der Facebookseite teilweise größer, sodass Sie sich einen noch besseren Überblick verschaffen können. Und wer weiß, vielleicht ist sogar schon einer Ihrer Freunde Fan.

Sie möchten dazugehören?

Wie geht es nach dem Shooting weiter?

Nach dem Shooting sichte ich sämtliche Fotos und sortiere die gänzlich misslungenen aus. Für Sie als Privatkunden erstelle ich anschließend eine Onlinegalerie, aus der Sie sich Ihre Favoriten für die Bearbeitung aussuchen können. Nachdem Sie mir Ihre Auswahl mitgeteilt haben, bearbeite ich die Bilder und lasse sie Ihnen innerhalb von 14 Tagen zukommen. Ich bitte Sie jedoch um mindestens 3 Tage Geduld, denn um Unregelmäßigkeiten zu vermeiden, schaue ich grundsätzlich an verschiedenen Tagen über die Aufnahmen. Möchten Sie Ihre Bilder unbedingt früher in den Händen halten, kann ich Reklamationen leider nicht mehr anerkennen.

Werden auch unbearbeitete Fotos herausgegeben?

Nein. Es werden keine unbearbeiteten Dateien herausgegeben. Außerdem dürfen Sie die Aufnahmen keiner nachträglichen grafischen Bearbeitung unterziehen und auch die Rohbilder nicht aus der online gestellten Auswahlgalerie entnehmen und bspw. auf Facebook, Google Plus oder anderen Internetplattformen veröffentlichen.

Das erklärt sich in einer einfachen Regel: “Wo sconi piladi drauf steht, soll auch sconi piladi drin sein.” – Schließlich ist jedes meiner Fotos gleichzeitig ein Stück Werbung für mich und ich möchte sicherstellen, dass zukünftige Interessenten und Kunden nicht etwas anderes erwarten, als sie bei mir bekommen.

Ich habe Reklamationen. Was nun?

Mängel können vorkommen, denn kein Mensch ist immer und überall fehlerfrei. Da Sie Ihre Favoriten ja bereits vorab aus den Rohbildern ausgewählt bzw. diese direkt beim Fototermin abgesegnet haben, werden diese Reklamationen nur noch die Nachbearbeitung betreffen. In diesem Fall haben Sie zwei Wochen nach Erhalt Zeit, mir die Auffälligkeiten mitzuteilen. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich lieber einen Tag mehr Zeit nehmen, um sämtliche Unregelmäßigkeiten zusammenzutragen, als einen zu wenig, da ich die Fotos nur noch ein weiteres Mal überarbeite.

Wofür darf ich die Bilder verwenden? (Geschäftskunden)

Üblicherweise wird Ihnen als Geschäftskunde ein ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt, das es Ihnen gestattet, die ausgegebenen Fotos inhaltlich, räumlich und zeitlich unbegrenzt zu Werbezwecken zu verwenden. Sie können die Fotos also uneingeschränkt vervielfältigen und verbreiten (lassen), unabhängig, um welches Werbemedium es sich handelt. Zu diesem Zweck ist die Weitergabe an Werbeagenturen, Verzeichnisse (z.B. Reisekataloge, Branchenbücher usw.) oder auch regionale / brancheneigene Zeitungen und Zeitschriften ebenfalls gestattet. Die Übertragung einfacher Nutzungsrechte, die über diesen Zweck hinaus gehen, sowie der Weiterverkauf der Bilder ist nicht gestattet.

Diese Ausschließlichkeit ist jedoch eingeschränkt, da ich mir die Nutzung für meine Eigenwerbung grundsätzlich vorbehalte. Mindestens in Bezug auf die Namensnennung meiner Auftraggeber.

Die Einräumung von Nutzungsrechten fällt von Fall zu Fall individuell aus und ist ein entscheidendes Kriterium für die Preisbildung. Je exklusiver Sie es also wünschen, desto kostspieliger wird es.

Wofür darf ich die Bilder verwenden? (Privatkunden)

Sie als Privatkunde erwerben ein einfaches Nutzungsrecht, das es Ihnen gestattet, die ausgegebenen Fotos für private Zwecke zu nutzen. Eingeschlossen ist die persönliche Eigenwerbung, wie bspw. für eine Stellenbewerbung oder Sedcard. Sie können so viele Abzüge und Sicherheitskopien anfertigen, wie sie wünschen und sie innerhalb des Freundes-, Familien- & Bekanntenkreises als Erinnerung weitergeben. Ebenso können Sie, sofern sich die Fotos eignen, diese auch für (amtliche) Dokumente verwenden.

Für die Nutzung in sozialen Medien (z.B. Facebook, Google Plus, etc.) erhalten Sie gesonderte Bildformate inkl. Urhebervermerk. Dies dient dem Zweck, die Bilder für die Plattformen unbrauchbar zu machen, da in einigen Fällen mit Hochladen die wirtschaftlichen Nutzungsrechte automatisch an den Anbieter übergehen. Daher möchte ich sowohl Sie, als auch Ihre Freunde, Familie und Bekannte ausdrücklich darum bitten, die voll aufgelösten Aufnahmen nicht für soziale Medien zu verwenden.

Die Nutzung für gewerbliche Zwecke, z.B. Website, Printwerbung, oder gar der Weiterverkauf kann ich Ihnen allerdings nicht gestatten. Für Publikationen in öffentlichen Medien benötigen Sie mindestens meine schriftliche Genehmigung.

Ist Skonto möglich?

Nein, denn nach meiner Erfahrung hat sich Skonto leider nicht als ausreichender Anreiz erwiesen, die ausgewiesene Rechnung entsprechend zügig zu zahlen.

Sind Ratenzahlungen möglich?

Das Leben und die Geschäfte sind mitunter unberechenbar. Deshalb lässt sich in gut begründeten Sonderfällen eine individuelle Ratenzahlungsvereinbarung treffen. Bei Auftragsvergabe gehe ich jedoch grundsätzlich erst einmal davon aus, dass die später ausgestellte Rechnung über den vollen Betrag beglichen wird. Auch hier gilt, wie bei der Stornogebühr, dass Sie sich Ihrer Auftragsvergabe sicher sein sollten.