Der schönste Tag im Leben

Dieser Überzeugung sind die Brautpaare fast immer. Besonders, wenn sie noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen haben und vor den Altar getreten sind. Von jenen, die den Schritt dann tatsächlich gewagt haben, vertreten viele allerdings die Einstellung, kein zweites Mal zu heiraten. Warum? Eine Hochzeit soll schön sein, bedeutet aber auch eine ganze Menge Stress.

Was eine Hochzeit alles mit sich bringt

So vieles soll und muss organisiert werden: Der geeignete Termin, die Kirche bzw. das Standesamt, Hochzeitskleid und Anzug, die Ringe, die Festräume, die Dekoration, das Catering, die Torte, die Gäste (Einladungskarten), die Musik und natürlich auch der Fotograf. Alles zusammen in einen straffen Ablaufplan gepresst. Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wieviele Paare in der anschließenden Nacht wirklich noch die Kraft haben, die Ehe auch zu vollziehen. Und im Nachhinein müssen übrigens noch sehr viele personenbezogene Daten bei Ämtern, Arbeitgebern, Vereinen, Banken, Telefon- und Internetanbietern usw. aktualisiert werden.

Preiswert? Nun, auf keinen Fall billig!

So eine Hochzeit wird obendrein schnell recht kostenintensiv. Bei 100 Gästen kann allein die Lokalität in Kombination mit der Verpflegung schnell 4.000 – 5.000 Euro kosten. Einladungskarten mit Porto rund 200 Euro. Brautkleid und Anzug zusammen ca. 2.000 Euro, die Deko im Schnitt 300 Euro, die Torte ebenfalls und das Styling der Braut gut und gern 150 Euro. Fehlt noch die Musik. Von 400 bis 2.000 Euro ist da von DJ bis Band alles dabei. All diese Sachen sind wichtig, doch sie haben auch alle einen Haken: Sie haben nur diesen einen Tag und Abend Bestand. Die Gewänder werden nur dieses eine Mal getragen, das Essen wird gegessen (wen wundert’s), das Styling in der Nacht oder am Morgen runtergewaschen und die Deko wandert schließlich in den Müll.

Aber ja, machen wir uns nichts vor: Wenn wir uns für diesen einen schönsten Tag im Leben, unsere Hochzeit, so viel Mühe aufladen, dann sollte er perfekt sein. Da müssen all diese Posten entsprechend gut und hochwertig sein.

Was wirklich von Bedeutung ist

Doch nur zwei Faktoren sind so nachhaltig, wie es das Ehegelübde verspricht. Sie haben ein Leben lang Bestand und bedeuten immer wieder freudige Erinnerungen: Der Anblick der Ringe und der des Fotoalbums.

Insofern ist es mir immer wieder ein Rätsel, warum sich Paare dazu entscheiden, für eine Hochzeit nicht mindestens die Zeit und wenn nötig das Geld zu investieren, um den richtigen Fotografen zu finden. Die sich auf einen Amateur, gar Fotografieanfänger einlassen, der zwar über eine Spiegelreflexkamera verfügt, sich aber nie richtig damit auseinandergesetzt hat. Letztlich ist die Kamera, egal wie teuer, auch nur ein Werkzeug und kein Garant für gute Aufnahmen.

Grundsätzlich ist es nicht einmal ein Problem, bei geringerem Budget einen „Anfänger“ zu beauftragen. Doch hier liegt der Punkt in der Definition. Anfänger bedeutet für mich entweder, der Fotograf wickelt als ehemaliger Assistent nun seine erste eigene Hochzeit ab oder es handelt sich um einen wirklich guten Portraitfotografen, der sich an seiner ersten Trauung versucht.

Am besten wäre jedoch ein echter Spezialist, der alles andere als seine erste Hochzeit begleitet. Zwar bedeutet auch der einen weiteren Posten von mindestens 1.000, eher sogar 2.000 Euro, aber er weiß wirklich, worauf es ankommt. Er besitzt die nötige Ausrüstung, die er mit der unbedingten Aufmerksamkeit und jahrelangen Erfahrung zu benutzen weiß, um die Augenblicke festzuhalten, die sich nicht mehr wiederholen lassen. Er ist für Eventualitäten gerüstet und ggf. versichert. Er steckt gut und gern bis zu eine Woche Ideen, Gespräche, Planung und Arbeit allein in die Hochzeit eines einziges Paares.

Der wahre Wert eines guten Hochzeitsfotografen

Fotos helfen uns, Erinnerungen und Emotionen wach zu halten. Das unendliche Glück und die unheimliche Aufregung. Der Spaß mit der Verwandschaft und selbst den Geschmack der leckeren Torte können wir vielleicht noch einmal wahrnehmen. Diese Momente sind es, die uns im Nachhinein sagen: Das war der schönste Tag unseres Lebens!

Da Hochzeiten bei mir selbst eher die Ausnahme sind (Update 2015: ich mache mittlerweile gar keine Hochzeiten mehr), habe ich hier noch einige sächsische Kollegen aufgelistet, die ich rein qualitativ sehr ansprechend finde. Wenn für Ihren Geschmack nichts dabei ist, nicht schlimm. Schreiben Sie mich an und ich helfe Ihnen bei der Suche.

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