Ansprechende Interieur-Fotografie – Ein Leitfaden (Teil 7)

Alles im Kasten? Dann geht es nachfolgend ins Büro oder nach Hause. Die Nachbearbeitung ruft. Denn so, wie die Fotos aufgenommen wurden, kann man sie leider noch nicht öffentlich machen.
Erst wird das digitale Negativ (RAW) „entwickelt“, dann folgt, zumindest in meinem Falle, das Finetuning.

Da ich bewusst unterbelichte (ich erwähnte es bereits im 3. Beitrag), hole ich als erstes die dunklen Bereiche wieder hervor und mache zudem die noch immer leicht überlichteten hellen Bereiche ebenso sichtbar. Anschließend wird die Belichtung samt Kontrast im Ganzen angepasst, Farben etwas herausgestellt und, sofern verfügbar, die Korrektur für das verwendete Objektiv angewandt.

Folgend wird beim Finetuning und das ist bereits etwas für Fortgeschrittene, der eine oder andere kleine Störenfried, der sich vorab nicht entfernen ließ, retuschiert, die Schärfe nachgeregelt und eine Tonwertkorrektur vorgenommen. Im Großen und Ganzen reicht das bereits.

Ich für meinen Teil verwende darüber hinaus noch eine ganze Reihe weiterer Operationen, die ich hier jedoch nicht weiter erläutern möchte. Zum einen, weil es den Rahmen sprengt und zum anderen, weil ich mir dann doch ein kleines Berufsgeheimnis bewahren möchte.

Haben Sie es bis hierhin geschafft? Dann herzlichen Glückwunsch! Ich bin zuversichtlich, dass Sie nun einige ansprechende Interieurfotos angefertigt haben.

Zum 6. Teil des Leitfadens

Zum 8. und letzten Teil des Leitfadens

 

 

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