Ansprechende Interieur-Fotografie – Ein Leitfaden (Teil 2)

Der zweite Schritt ist mindestens ebenso wichtig. Die Perspektive. Nachdem das Thema Licht fürs Erste geklärt ist, schauen wir uns im Raum um. Was wollen wir konkret herausstellen? Geht es um das Bett in einem Hotelzimmer? Ist die Bar im Restaurant ein ganz besonderes Highlight? Soll ein Tagungsraum aus der Sicht des Referenten aufgenommen werden? Oder doch lieber aus der eines Teilnehmers?
Aus welchem Winkel macht das Interieur am meisten her und wie werden zugleich Reflektionen der Lichtquellen in Bildern, Spiegeln oder Fenstern dabei vermieden, sofern sie der Gestaltung nicht dienlich sind?

Zumeist bietet es sich an, in eine Ecke zu fotografieren. Es erzeugt Tiefe und lässt den Raum größer erscheinen. Nicht selten wirkt ein Raum darüber hinaus attraktiver, nimmt man ihn aus einer tieferen Position, also der Augenhöhe eines 10-jährigen Kindes auf. Zuletzt sollte die effektive Brennweite zwischen 16 und 24 Millimetern liegen. Liegt man darüber, wird es schwer, die Größe des Objektes einzufangen. Darunter läuft man Gefahr, mit argen optischen Verzerrungen zu kämpfen zu haben.

Zum 1. Teil des Leitfadens

Zum 3. Teil des Leitfadens

 

 

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